Ecuador – heute denken die meisten bei Ecuador spontan an die Galápagos Inseln, doch das Land hat weit mehr zu bieten: Unweit der kolonialen Hauptstadt Quito erheben sich einige der höchsten aktiven Vulkane der Welt; in den Anden versammeln sich Indígenas auf farbenprächtigen Märkten; palmengesäumte Strände am Pazifik bieten willkommene Erholung nach den Erlebnissen einer Reise durch den Dschungel des Amazonasbeckens. Das oftmals als variationsreichstes Land Südamerikas gerühmte Ecuador vereinigt auf einer Gesamtfläche von 272.000 km² die drei Landschaftsformen der im Westen gelegenen Küste, der mittig von Norden nach Süden verlaufenden Sierra, dem Hochland und des im Osten angesiedelten Amazonastieflandes, dem Oriente. Zudem weist der Andenstaat eine immense Vielfalt an Bevölkerungsgruppen auf, bestehend aus verschiedensten indianischen Gruppierungen des Hochlandes sowie des Amazonasgebietes, Mestizen, Afroamerikanern und “Weißen”. Die Republik wählte Anfang des 19.Jh. ihren Namen auf Grund des Äquators, der durch ihr Zentrum verläuft – eine geographische Besonderheit, die lange Zeit die einzige Bedeutung war, die Ecuador für den Rest der Welt hatte.
Galapagos – Die verzauberten Inseln – zweifellos sind sie das Highlight einer jeden Ecuadorreise und auch Sie sollten sich auf gar keinen Fall einen Besuch entgehen lassen! Dieses einzigartige lebendige Museum der Evolutionsgeschichte verhalf und verhilft immer noch zum besseren Verständnis vom Leben auf der Erde. Lernen Sie die exotischen Arten kennen, die nur auf diesem Archipel einheimisch sind. Tiere, ohne Angst vor Menschen, die so andersartig sind, dass man sich über ihre Existenz auf diesem Planeten nur wundern kann. Die bekanntesten unter ihnen sind die Riesenschildkröten, denen die Galapagosinseln ihren Namen verdanken. Auf jeden Fall erwähnenswert ist aber auch die Vielfalt der Vögel und der Meeressäugetiere, wie zum Beispiel Delphine, Wale, Seelöwen, auch die Leguane dürfen hier nicht vergessen werden. Zur einheimischen Flora gehören vor allem Mangroven und Kakteen – nur um hier einige zu nennen.
1. Tag: Wien/München – Quito
Linienflug nach Quito. Nach der Ankunft in Quito erfolgt der Transfer vom Flughafen zum Hotel. Quito – Die reizvolle und eigenartig schöne Stadt ist umgeben von schneebedeckten Vulkanen. Sie liegt aber nur 22 Kilometer vom Äquator entfernt. Wegen seiner vielen Kirchen und Klöster erhielt Quito den Spitznamen ‘Kloster von Amerika’.
2. Tag: Quito
Halbtägige Stadtrundfahrt inkl. Äquatordenkmal & Schokoladenverkostung (6h)
Heute bekommen Sie während einer Stadtbesichtigung einen ersten umfassenden Eindruck von dieser 2.800 m über dem Meeresspiegel gelegenen und kulturhistorisch einmaligen Stadt. Im Mittelpunkt steht die Besichtigung der historischen Altstadt, die aufgrund ihres Reichtums an spanischer, flämischer, maurischer und prä-kolumbischer Architektur von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde. Sie kommen vorbei an dem Platz der Unabhängigkeit mit dem Regierungspalast und der Kathedrale. Besichtigen Sie die Kirche La Compañia, die über eine kunstvolle Fassade sowie einen reich verzierten Innenraum verfügt. Anschlieβend lernen Sie die Kirche San Francisco kennen. Kommen Sie in den Genuss einer Schokoladenverkostung und erfahren Sie Nützliches zur Herstellung hochwertiger Schokolade. Lernen Sie Wissenswertes zur Geschichte des Kakaos und warum Ecuador das beste Land der Welt zum Anbau hochwertigen Kakaos ist. Im Anschluss Fahrt zum etwa 25 km entfernt gelegenen Äquatordenkmal „Mitad del Mundo“ („Mitte der Welt“). An der markierten Linie kann man gleichzeitig mit einem Fuß auf der nördlichen und dem anderen auf der südlichen Halbkugel stehen. Das 30 m hohe und mit einer riesigen Messingkugel gekrönte Monument weist genau auf den Breitengrad 0 hin. In seinem Inneren befindet sich ein kleines, sehr geschmackvolles ethnographisches Museum, das bunte Völkergemisch der verschiedenen ecuadorianischen Regionen und ethnischen Gruppen des Landes veranschaulicht. Anschließend Rückfahrt zum Hotel.
3. Tag: Quito – Cotopaxi
Heute werden Sie einen der schönsten Orte im Hochland von Ecuador besuchen: Quilotoa, die Lagune in einem Krater. Der Name stammt von den Wörtern „Quiru“ und „Toa“, was auf Quechua „Zahn“ und „Königin“ bedeutet, zurückzuführen auf die besondere Form der Lagune. Quilotoa liegt auf einer Höhe von 3.900 m. Die meiste Zeit über ist die Farbe des Wassers grün. Das Wasser enthält viele Mineralstoffe und ist nicht für den Verzehr geeignet. Genießen Sie die schöne Landschaft rund um die Lagune, darunter eine große Vielfalt von Pflanzen und verschiedene Tierarten, und erhalten Sie einen Einblick in den Lebensstil der Bewohner. Lernen Sie eine weitere traditionelle Kunstform aus Ecuador kennen: Die Künstler von Tigua sind berühmt für ihre farbenfrohen Bilder, die das Dorfleben in den Bergen des ländlichen Ecuadors darstellen. Diese schöne Volkskunst, bei der mit Hühnerfedern auf Schafshaut gemalt wird, ist eine Hommage an das Leben in den Bergen mit seinen Festen, Legenden und Traditionen, die Jahrhunderte zurückreichen. Die Familien in dieser Gegend leben noch zum groβen Teil so wie ihre Vorfahren, hüten Schafe und Lamas, bauen Kartoffeln und Getreide an und leben in kleinen Gemeinden an den windgepeitschten Hängen der Anden. Ihre Sprache ist Quichua, die Sprache der Inka. Obwohl sie viele moderne Lebensweisen übernommen haben, spiegeln ihre Bräuche und auch ihre Bilder immer noch ihr antikes Erbe wider.
4. Tag: Cotopaxi – Riobamba
Nach dem Frühstück fahren Sie weiter Richtung Süden zur „Straße der Vulkane“. Sie besuchen den Cotopaxi Nationalpark: das seit 1975 geschützte Hochlandgebiet gehört mit seinen 33.000ha Fläche sicherlich zu den attraktivsten Naturschutzgebieten des Landes. Bei einem Spaziergang nahe dem flachen See „Laguna de Limpiopungo“ in einer Höhe von knapp 4000m, lernen Sie die typische Vegetation des sogenannten “Páramos” kennen, mit dem majestätischen Cotopaxi (5897m) im Hintergrund. Dies ist ein Leckerbissen für alle Fotografen!
Besuch des Salasaca Gemeinde inkl. Mittagessen (ab 4 Passagieren):
Heute besuchen Sie Salasaca, ein Kichwa-Dorf zwischen Ambato und Baños. Das indigene Salasaca-Volk ist eines der unabhängigsten in Ecuador und hat seine ursprünglichen Traditionen im Wesentlichen bis heute bewahrt. Besuchen Sie zunächst das Museum des Dorfes, wo Ihnen ein Einheimischer die verschiedenen Traditionen und Bräuche näherbringt und Sie außerdem mehr über die Geschichte erfahren. Danach fahren Sie weiter nach Huasalata. Sehen Sie dabei zu, wie die Ureinwohner auf traditionelle Art und Weise ihre Stoffe weben und daraus Ponchos herstellen. Sehen Sie außerdem beim traditionellen „Poncho-Treten“ zu. Die Frauen verbringen fast die ganze Zeit damit, zu spinnen und Ponchos herzustellen. Sie werden herzlich eingeladen, zuzusehen und zu üben. Traditionelles Mittagessen. Transfer nach Riobamba. Abendessen im Hotel
5. Tag: Riobamba – Cuenca
Heute werden Sie zum Bahnhof gebracht, um mit dem Zug entlang der legendären Teufelsnase zu fahren. Das ist mit Sicherheit eines der Höhepunkte Ihrer Reise durch Ecuador und eine ganz besondere Art, das Land kennenzulernen! Genießen Sie aus den Zugwagons den spektakulären Abstieg zur Küstenebene. Sie werden von der faszinierenden Landschaft und der technischen Leistung, die es ermöglicht, die topographischen Hindernisse zu überwinden, begeistert sein. Im Jahr 1908 wurde der Traum des Präsidenten Eloy Alfaro von einer Verbindung zwischen der Küste und dem Hochland Wirklichkeit.
**Anmerkung: Aufgrund von Umständen, die nicht von Tren Ecuador beinflusst werden können, oder Wetterbedingungen, sind Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten. Fahrzeiten: Donnerstag bis Sonntag.
Anschließend treten Sie die 5,5-stündige Reise in Richtung Cuenca an. Unterwegs besichtigen Sie die Ruinen von Ingapirca (auf Cañari „Steinmauern der Inka“), das bedeutendste Monument prähispanischer Kulturen in Ecuador. Die Stätte befindet sich auf einem grasbewachsenen Hügel in 3.100m Höhe und war bereits vor der Konstruktion des Sonnentempels zwischen 1450 und 1480 für die Inka von großer spiritueller Bedeutung. Im Jahre 1470 unterwarf der Inkakönig Yupanqui den Stamm der Cañari und baute vermutlich auf den Ruinen einer ihrer Kultstätten die Stadt Ingapirca. Bei einem Spaziergang über die einstige Zeremonien-, Wohn-, und Raststätte, werden Sie über den Glauben und die Rituale, sowie die Konstruktion der pumaförmigen Weihstätte, der sich selbst als „direkte Abkömmlinge des Sonnengottes“ bezeichnenden Inka, erfahren. Mittagessen in Ingapirca In Cuenca angekommen, checken Sie im Hotel ein. Cuenca – In der drittgrößten Stadt Ecuadors, 1557 an der Stelle der Inkasiedlung Tomebamba gegründet, atmet man noch heute die koloniale Luft der ecuadorianischen Geschichte. Für die meisten Ecuadorianer – und für viele Reisende gleichermaßen – ist dieses in 2530m Höhe gelegene Zentrum des Kunsthandwerks, der Keramikwaren, Panamahüte sowie Gold-, und Silberwaren die schönste Stadt des Landes. Wegen der besonderen Atmosphäre und Architektur der ausgehenden Kolonialzeit, d.h. des frühen 19. Jahrhunderts, wurde Cuenca im November 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

6. Tag: Cuenca – Guayaquil
Während der Stadtrundfahrt durch Cuenca, das ehemals eine größere Cañari Siedlung war, zeigen wir Ihnen unter anderem die entlang des Rio Tomebamba gelegenen historischen Gebäude, die Todos Santos-Ruinen, den Blumenmarkt sowie den Hauptplatz mit der alten und der neuen Kathedrale. Es bleibt noch Zeit, ein Panamahut Museum zu besuchen. Anschließend treten Sie die 3,5-stündige Reise in Richtung Guayaquil an. Guayaquil – mit seinen 3 Mio. Einwohnern ist die Stadt das wirtschaftliche und finanzielle Zentrums des Landes und liegt am Westufer des Río Guayas, ungefähr 56km von seinem Eintreten in den Golf von Guayaquil entfernt. Der Fluss, auf dem die Ozeanriesen vom Pazifik über den Golf von Guayaquil in den Hafen einlaufen, ist Umschlagort für 90% aller ecuadorianischen Importe sowie die Hälfte aller Exporte und somit der umschlagsstärkste Handels-, und Ausfuhrhafen der südamerikanischen Pazifikküste.
7. Tag: Guayaquil – Insel Baltra
Transfer zum Flughafen für den Flug auf die Insel Baltra. Der Flug nach Galapagos geht bis Baltra. Von dort werden Sie mit einem Bus zunächst zum Kanal Itabaca gebracht, den Sie mit einer kleinen Personenfähre überqueren, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen.
**Anmerkung: Bus- und Fährfahrt zusammen mit anderen internationalen Reisenden.
Santa Cruz mit seinem Hafen Puerto Ayora ist die Insel mit den meisten Einwohnern des Archipels. Hier befindet sich die Nationalparkverwaltung und die Forschungsstation, benannt nach Charles Darwin. Mit einer Fläche von 986 km2 ist sie die zweitgrößte Insel des Archipels. Puerto Ayora, der bewohnte Teil dieser in den 20er Jahren kolonialisierten Insel, ist der wichtigste Hafen Galapagos.
Auf der Fahrt durchs Hochland von Santa Cruz werden Sie den Wechsel der Vegetationszonen von der Trockenzone (Opuntia- und Jasmino – Baumkakteen, über Regenwald (Scalesia – Zone) bis zu den Gras- und Farnzonen oberhalb 600 m erleben. Die grüne Landschaft dieser Gegend ist ein willkommener Kontrast zu den trockenen Flächen der kleineren und tiefer gelegenen Inseln. Fotostopp bei den Zwillingskratern. Sie sind entlang beider Seiten der Straße gelegen, entstanden sind sie durch Einstürze der Kraterwände. Es gibt in dieser Gegend viele Krater dieser Art, was darauf hinweist, dass alle Teil des gleichen Vulkansystems sind. Die Vegetation dieser Gegend besteht überwiegend aus Scalesia-Bäumen, die diese Insel zu einer wunderschönen grünen Fläche machen. Sie werden die Lavatunnel besuchen, ein spaßiger und geologisch sehr informativer Besuch. Außerdem können Sie während eines Spaziergangs die berühmte Galapagos-Riesenschildkröte in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. In einer typischen Hacienda essen Sie zu Mittag. Anschließend fahren Sie zu Ihrem Hotel.
8. Tag: Insel Santa Cruz – Insel Isabela
Am Vormittag, nach einem etwa einstündigen Spaziergang von Puerto Ayora aus, erreichen Sie den paradiesischen Strand „Bahía Tortuga“, der längste der Insel. Die geschützte Bucht wird durch einen Felsen vom restlichen Strand abgetrennt. An diesem Strand, umgeben von Mangroven, können Sie schwimmend die Bucht erkunden und dabei mit etwas Glück Meerechsen und Meeresschildkröten begegnen. Am Nachmittag geht es bis zum Pier von Puerto Ayora, von wo aus Sie mit dem öffentlichen Schnellboot zur Insel Isabela übersetzen (ca. 2h 30min Fahrtzeit).
9. Tag: Insel Isabela
Nach dem Frühstück findet der Ausflug zu „Las Tintoreras“ statt. Nach einer kurzen Bootsfahrt von Puerto Villamil erreichen Sie die kleine Felseninsel „Las Tintoreras“. Hier sehen Sie bei einem kurzen Spaziergang hunderte von Meerechsen auf den Felsen, die hier ihren Hauptnistplatz haben. In einem Lavakanal tummeln sich häufig Weißspitzenhaie, die hier Ruhe suchen, oft begleitet von anderen Haien und Seelöwen. An den Sandstränden, an denen Sie bei Ihrem Spaziergang vorbeikommen, sonnen sich Seelöwen. Anschließend können Sie bei einer Schnorchel Aktivität die Unterwasserwelt entdecken. Während der Rückfahrt können Sie mit etwas Glück auch Pinguine und Blaufußtölpel auf den umliegenden Felsen sitzend sehen. Schließlich besuchen Sie eine Brachwasserlagune der Flamingos, „Pozo de los Flamingos“, wo Sie die seltene Chance haben, diese Tiere ganz aus der Nähe zu beobachten und lernen “Los Humedales”, ein etwa 5km langer Weg durch Feuchtgebiete, kennen.
10. Tag: Insel Isabela – Insel Santa Cruz
Nach einer 50-minütigen Fahrt erreichen Sie den Vulkan Sierra Negra. An klaren Tagen können Sie unterwegs den atemberaubenden Blick auf den riesigen Krater genießen. Die Schwefelminen befinden sich an den Hängen des eingestürzten Kraters des Vulkans. Beginnen Sie Ihren Abstieg ins Innere des Kessels, wobei Sie etwa 2 Kilometer pro Weg zurücklegen (insgesamt 4 Kilometer, Dauer etwa 2h). Beim Eintritt in den Krater treffen Sie auf eine Vielzahl von Umgebungen und Mikroklimata. Die Schwefelminen mit ihrer auffallend hellgrünen Farbe, die im Kontrast zu den dunklen Lavafelsen steht, schaffen eine einzigartige Juralandschaft, die sowohl Ihre Augen als auch Ihre Kameraobjektive fesseln wird. Am Nachmittag werden Sie mit dem Schnellboot nach Puerto Ayora auf die Insel Santa Cruz gebracht (ca. 2h 30min Fahrtzeit).
11. Tag: Insel Santa Cruz
Am Morgen steht eine halbtägige Bootstour entlang der Küste der Insel Santa Cruz auf dem Programm. Sie fahren zu La Lobería, wo Sie mit Seelöwen schwimmen können. Dann geht es zu Punta Estrada, um Vögel wie Blaufußtölpel und Pelikane zu beobachten. Besuchen Sie schließlich den Strand „Playa de Los Perros“, um eine große Anzahl von Meerechsen zu sehen, die in der Vulkanlandschaften leben. Zudem lernen Sie Las Grietas kennen bevor es zurück nach Puerto Ayora geht. Das Mittagessen nehmen Sie in einem lokalen Restaurant in Puerto Ayora ein. Der Besuch der Charles Darwin Forschungsstation in Puerto Ayora steht auf dem Programm. Das Forschungszentrum wurde 1964 gegründet, einige Jahre später wurde in Kooperation mit den Nationalparkbehörden auch das wichtigste Projekt, die Aufzuchtstation für Riesenschildkröten und Landleguane, eingeweiht. Schon auf dem Weg zur Forschungsstation werden Sie endemische Vogelarten und die bekannten Kaktuswälder der Insel sehen. Beobachten Sie in den Aufzuchtgehegen die jüngsten, teilweise gerade geschlüpften Schildkröten, die hier peu a peu auf ihre spätere Rücksiedlung auf ihre heimischen Inseln vorbereitet werden.
12. Tag: Insel Santa Cruz
Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können optional einen Bootsausflug buchen:
Optional: Ganztägiger Bootsausflug, inklusive Mittagessen – auf Gruppenbasis, englischsprachig
Besuchen Sie eine der sehenswerten Inseln Nord Seymour, Süd-Plazas, Bartolome oder Santa Fe. Bestandteil des Ausfluges ist eine Schnorchel Aktivität. Das Mittagessen an Bord ist eingeschlossen.
Nord Seymour
Der heutige Tagesausflug beginnt mit einer rund 42km langen Busfahrt von Puerto Ayora zum Itabaca Kanal, dort angekommen steigen Sie auf ein Boot um und fahren weitere 9km bis zur Insel Nord Seymour.
Nord Seymour ist ein kleines, aus dem Ozean erhobenes Lavaplateau der nördlichen Seymour-Insel, das nur durch eine schmale Meerenge von der südlicher gelegenen Insel Baltra (früher Süd Seymour) getrennt ist. Der 1,5km lange Rundweg führt Sie über die steinige, flache und windige Insel, die vor allem an der Spritzwasserzone von Salzbüschen überzogen und mit Pfützen übersät ist. Besonders aufregend ist Nord Seymour aufgrund der vielen Prachtfregattvögel, deren Männchen während der Balzrituale ihren schillernd roten Kehlsack zu einer beachtlichen Größe aufblasen. Neben anderen Fregattvogel Arten gibt es außerdem noch Kolonien von Blaufußtölpeln und Seelöwen sowie jede Menge roter Klippenkrabben. Teil des Ausfluges ist das Schnorcheln am Strand von Bachas (ca. 1h).
ODER: Um zur Insel Süd Plazas zu gelangen, fahren Sie zunächst 42km mit dem Bus von Puerto Ayora in Richtung Itabaca Kanal, danach steigen Sie auf ein Boot um und fahren vom Itabaca Kanal ca. 15km bis zur Insel Plazas. Die Insel Süd Plazas ist eine weitere der kleinen und äußerst interessanten Inseln, wo man schon am kleinen Landesteg von der großen Seelöwenkolonie empfangen wird. Dort beginnt die Wanderung (ca. 1h) auf einem Pfad, eingerahmt von Baumopuntien und Lebensraum des Kaktusfinken und weiterer Vogelarten. Die Insel ist durch aus dem Ozean heraufströmende Lavamassen entstanden und liegt vor den Steilklippen der großen Nachbarinsel Santa Cruz. Sie hat trotz ihrer geringen Fläche eine erstaunliche Artenvielfalt an Tieren und eine außerordentliche, interessante Pflanzenwelt zu bieten. Charakteristisch für Süd Plazas ist die Sesuvium Mattenflechte, die der sonst eher trockenen und kargen Insel während der Regenzeit einen gelben und grünen Farbton verleiht. In der Trockenzeit hingegen (Ende Juni bis Januar) gibt diese bodenbedeckende Pflanze Süd Plazas ein völlig anderes Gesicht. Am heutigen Tag besteht die Möglichkeit, am Punta Carrión zu baden und zu schnorcheln (ca. 1h).
ODER: Die Insel Bartolomé erreichen Sie mit Bus und Boot. Zuerst fahren Sie rund 42km mit dem Bus von Puerto Ayora zum Itabaca Kanal, anschließend steigen Sie auf ein Boot um und fahren mit diesem ca. 30km, bis Sie die Insel Bartolomé erreichen. Die etwa 1,2km2 große vulkanische Insel Bartolomé liegt nahe der Ostküste der Insel Santiago und ist geprägt von einem 114m hohen Vulkankrater, der die Insel überragt. Ihr Ausflug bringt Sie zum Gipfel des Vulkankraters. Von hier aus haben Sie eine beeindruckende Aussicht über die nahegelegenen Inseln und den Pinnacle Rock, welcher ein Überbleibsel eines alten Tuffkegels und eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Archipels ist. Während Ihrer Wanderung (ca. 1h) sehen Sie Meerechsen, Lavaechsen und verschiedene Kakteenarten, die ersten Pflanzenspuren auf dem relativ jungen Lavaboden. Anschließend erholen Sie sich am langen Sandstrand Bahia Sullivan und genießen die Meereswelt beim Schnorcheln (ca. 1h).
**Anmerkung: Die Bootsfahrt wird auf Gruppenbasis mir englischsprachiger Reiseleitung durchgeführt. Die Entscheidung, welche Insel besucht wird, trifft der Nationalpark und kann nicht vom Gast beeinflusst werden.
Beim Tagesbootsausfug ist zu beachten:
Die Bootsausflüge sind abhängig von den Teilnehmerzahlen, Wetterbedingungen und den Nationalparkbestimmungen. Es wird eine der genannten Inseln oder u.U. auch eine andere besucht. Die Bootsausflüge finden mit anderen internationalen Passagieren statt, es sind keine Charterboote. Wir empfehlen, diese Tour lange im Voraus zu buchen, um sicherzustellen, dass noch Plätze frei sind. Reservierungen, die direkt am Zielort vorgenommen werden, unterliegen der Verfügbarkeit. Die Bezahlung vor Ort erfolgt nur in bar oder per PayPal.
13. Tag: Insel Santa Cruz – Baltra – Quito
Transfer zum Itabaca-Kanal, um die Fähre nach Baltra und anschließend den Bus zum Flughafen zu nehmen.
14. Tag: Quito – Wien/München
Linienflug von Quito nach Wien oder München. (Umsteigeverbindung) Ankunft im Laufe des Tages.










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